The International Guitar Night 2009
The International Guitar Night 2009

MUSIKER

Ahmed El-SalamounyAHMED EL-SALAMOUNY (D/EG)
Spielerische Eleganz

Kaum ein Gitarrist vermag es, die ausgefeilte Rhythmik lateinamerikanischer Musik mit solch spielerischer Eleganz und musikalischer Leichtigkeit zu interpretieren wie Ahmed El-Salamouny. Inzwischen ist der Absolvent des Salzburger Mozarteums einer der anerkanntesten Gitarristen seines Faches weltweit. Er veröffentlichte eine Reihe erfolgreicher Lehrbücher, ist ein beliebter Dozent für Masterclasses und seit mehr als zehn Jahren Leiter des internationalen (und regelmäßig ausgebuchten) Seminars für brasilianische Musik in Salvador (Brasilien). Als gefragter Studiogitarrist trug er mit dazu bei, dass der Film „Die Fälscher“ 2008 als bester ausländischer Film mit dem Oscar ausgezeichnet wurde. Freuen Sie sich auf einen großartigen Gitarristen, der arabische, spanische und brasilianische Elemente mit Jazz, Klassik und zeitgenössischer Musik zu einer intensiven und mitreißenden Einheit verbindet.

Website: www.brazilian-guitar.de

 

Pedro TaglianiPEDRO TAGLIANI (BR)
Brasil meets Jazz

Packende Rhythmen sowie eine enorme musikalische Leidenschaft und Energie prägen das Spiel von Pedro Tagliani. Der aus Porto Alegre (Südbrasilien) stammende Gitarrist, der schon mit Größen wie dem Pianisten Egberto Gismonti und dem Vibraphonisten und Marimba-Spieler Dave Samuels und vielen anderen spielte, bietet bei seinen Konzerten gekonnte Interpretationen bekannter brasilianischer Komponisten sowie zahlreiche Eigenkompositionen aus Jazz und Elementen der Musik seiner Heimat. Tagliani studierte an der „Escola do Guitarrista Gaucho“, wo er später auch selbst unterrichtete. 1980 wurde er Gitarrist und Komponist der Gruppe „Raiz de Pedra“, mit der er vier Alben herausbrachte. Seit 1993 lebt Pedro Tagliani in Europa und ist bei unzähligen Projekten als Gitarrist und Arrangeur tätig.

Website: www.pedro-tagliani.de

 

Falk ZenkerFalk Zenker (D)
Auf neuen Wegen

Wer sich den Klangwelten von Falk Zenker öffnet, wird mit einem facettenreichen und eindrücklichen musikalischen Erlebnis belohnt. Bei seinen Konzerten verschmilzt der studierte Gitarrist aus Weimar Elemente aus Jazz, Klassik, Flamenco und alter Musik mit Improvisationen und experimentellen Sounds zu einer ganz eigenen Sprache. Mit seiner Konzertgitarre, fremdartigen Rhythmusinstrumenten und gekonnt eingesetzter Live-Elektronik lässt der 43-jährige eine bildreiche und äußerst lebendige Musik entstehen. Neugierig auf das Neue, spielerisch kreativ und immer virtuos, das ist die Musik von Falk Zenker. Lassen Sie sich ein auf einen Mann und seine Musik, über den die Leipziger Volkszeitung schrieb: „Zenkers Gitarre wirkt wie ein ganzes Orchester!"

Website: www.falk-zenker.de

 

Peter FingerPeter Finger (D)
Virtuose Poesie

Seit Jahren begeistert Peter Finger, herausragender Fingerstyle-Virtuose und Initiator der „International Guitar Night“ sein Publikum mit einer Musik, die man einfach nur wunderschön nennen möchte. Emotional und voller Poesie, unaufdringlich und elegant spielt er seine Melodien auf eine ganz eigene, unnachahmliche Weise. Mal gelassen und ruhig, plötzlich voller Kraft und Energie nimmt Peter Finger sein Publikum mit auf eine musikalische Reise, die man nicht vergisst. Sein Spiel ist die perfekte Verbindung aus beindruckender Virtuosität, kompositorischer Kreativität und einer einfühlsamen Musikalität. Freuen Sie sich auf einen Hochgenuss akustischer Gitarrenmusik.

Website: www.peter-finger.com

 

Ralf GauckRalf Gauck (D)
Basswunder

Wer meint, ein Bassist könne nur das rhythmische Fundament für andere Instrumente liefern, der kennt Ralf Gauck nicht. Und so mancher Gitarrist würde wohl ziemlich ins Schwitzen kommen, wenn er auf seiner Gitarre das nachspielen würde, was der Mann aus Worms aus seinem viersaitigen Fretless-Bass hervorzaubert. Die Fachpresse nennt ihn „Basswunder“ und die Deutsche Popstiftung zeichnete ihn gleich zweimal hintereinander mit dem Deutschen Rock & Pop Preis in den Kategorien als „bester Bassist“ und „bester Instrumentalsolist“ aus. Seinen bislang größten musikalischen Coup landete Gauck mit seinem Solo-Album „Fields of Gold“, in dem er die schönsten Songs von STING nur mit seinem Bass vertonte und das die Wochenzeitung „Die Zeit“ voller Begeisterung in ihre Jahresbestenliste aufnahm. Nicht weniger spektakulär ist sein neuester Streich „A Hard Day‘s Night“, bei dem er die größten Hits der Beatles verarbeitet hat.

Website: www.ralf-gauck.de

 

Sándor SzabóSÁndor SzabÓ (H)
Äußerst vielsaitig

Vielleicht haben die vielen Buchstaben im Namen seines Geburtsortes ihn dazu inspiriert, bei seinen Konzerten mitunter ganz spezielle Gitarren mit 8, 10 oder gar 16 Saiten zu spielen. Denn wer, wie Sándor Szabó, im ungarischen Törökszentmiklós geboren ist, würde sich wohl kaum mit dem traditionell 6-saitigen Instrument begnügen. Und so außergewöhnlich wie seine Instrumente ist auch sein musikalisches Vokabular. Mit Inspirationen aus dem Nahen Osten, Elementen der ungarischen Volksmusiktradition, klassischen Musikformen und freier Improvisation bringt Szabó sein Publikum zum Staunen und verführt es, ihm in seinen ganz eigenen musikalischen Kosmos zu folgen.

Website: www.sandorszabo.com

 

Steve BaughmanSteve Baughman (USA)

Auf der Website von „Digital Dream Door“ wird er in der Liste der 100 weltbesten Akustik-Gitarristen geführt. Steve Baughman, Fingerstyle-Virtuose aus San Francisco und bekennender Fan von Löwensenf „extra scharf“, hat sich ganz der keltischen Musiktradition verschrieben und sich mit seinen emotionalen und einfühlsamen Arrangements von Harfen- und Fiddlemusic weltweit einen großen Namen erspielt. Baughman gilt als einer der Pioniere des sogenannten „Orkney Tunings“, einer Gitarrenstimmung, die seinen Klangvorstellungen am nächsten kommt und die der französische Gitarrist Pierre Bensusan als „Harfenstil“ sehr treffend beschreibt. Hierbei werden die Saiten der Gitarre auf die Töne CGDGCD umgestimmt. Der Name dieses „Open-Tuning“ hat allerdings weniger mit der nördlich von Schottland gelegenen Inselgruppe zu tun als vielmehr mit der Tatsache, dass man CGDGCD eben kaum aussprechen kann, ohne sich dabei zu verletzen – wie er sagt.

Website: www.celticguitar.com